Obwohl es sie eigentlich gar nicht geben durfte, ist sie just an dem Tag, als ihre Mutter am Kirtag zum Tanz verabredet war, zur Welt gekommen. Sieben Abtreibungen hatte die Mutter zum Zeitpunkt ihrer Geburt hinter sich, Erni Mangold hätte die achte werden sollen. (weiterlesen…)
Einsortiert unter: Art Critics Award 2011
Sarah Lucas´ überdimensionierter Wichs-Griffel winkt stoisch seinen Willkommens-Gruß. Oder zum Abschied. Er steht quasi am Beginn einer Reise ins Fantastische, Unreale, Beängstigende, Komische und Provokante. Bye bye Realität, willkommen im Gruselkabinett von Lucas, Bosch und Gelatin.
Man möchte meinen: Gereist wird per Schiff. Wenn man will als Pferd. (weiterlesen…)
Einsortiert unter: Veröffentlicht
Der Terminplan von Natalia Ushakova ist voll. Vier Wochen Griechenland, dann die Vereinigten Staaten, eventuell Japan und zwischendurch ein Kurzaufenthalt in Österreich. Für ein Konzert im Schloss Hof. Viel Zeit für Privates bleibt der gefeierten Opernsängerin derzeit nicht. Zu stören scheint sie das allerdings keineswegs. (weiterlesen…)
In ihrem Buch „Bitterfotze“ rechnet die schwedische Bestseller-Autorin Maria Sveland mit der „schein-emanzipierten“ Gesellschaft ab: Sie lässt ihre Romanheldin Sara desillusioniert und frustriert über ihr Dasein als junge Mutter, Hausfrau und Ehegattin nachdenken und scheut sich nicht zu provozieren. Seit kurzem gibt es den kontroversiellen Roman auch auf deutsch. (weiterlesen…)
Ihm ist es als ersten baltischen Filmschaffenden gelungen, fernab seiner Heimat Aufmerksamkeit zu erregen. Mit seinem Filmdebut „Loss“ sorgt Maris Martinsons für internationales Aufsehen auf Festivals und stellt Vilnius, die Kulturhauptstadt 2009, in den Fokus der Filmwelt. Auch in Österreich ist der Kreative aus Litauen kein Unbekannter mehr. (weiterlesen…)
Die bulgarische Allround-Künstlerin Mara Mattuschka wird auf der diesjährigen Diagonale besonders geehrt: Ihr filmisches Schaffen steht im Mittelpunkt des Festivals. Hier verrät die selbsternannte „Erfinderin der Harmlosigkeit“ warum sie in Wien – einer „Insel der Seeligen“ – körperlich attackiert wurde, was sie von Auszeichnungen hält und wieso sie typisch wienerisch ist. (weiterlesen…)
Grenzgänger mit Spielbeinchen macht „Tortenstück“
Fritz Ostermayer ist einer, „der alles macht und nichts kann.“ Er ist ein „selbsternannter Dilettant“, ein „Freund des Scheiterns auf hohem Niveau“ und zudem ein „zutiefst ehrgeizloser Mensch“. Ein „doppelter Schizo, himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt“. Ein „lebensgieriger, exzessiver, romantisch-anarchistischer Grenzgänger“, dem nur weniges so zuwider ist wie Parteipolitik und Christentum. Einer mit „vielen Spielbeinchen und keinem Standbein.“
So sieht Fritz Ostermayer Fritz Ostermayer. (weiterlesen…)
10 Jahre lang ganz schön frech
Ende der 90er: Drei Studenten sitzen in einem verrauchten WG-Zimmer. Zwei Österreicher und ein Deutscher. Bierdosen stapeln sich, Aschenbecher quellen über, im Hintergrund läuft, bei abgestelltem Ton, die Wiederholung einer Parlamentssitzung auf ORF2. Plötzlich hat einer eine Idee. (weiterlesen…)
Josef Hader, ehemaliger Lehramtstudent und Klosterschüler, über seine Ansichten zum Lehrer-Streit, sein Problem mit der katholischen Kirche und warum ihm „Gutmensch-Überschriften“ unangenehm sind. (weiterlesen…)





























